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„Und was ſagt der Herr Graf?“
„Das iſt mir Nebenſache, wie Sie wiſſen. Er hat ſeinen Willen, und ich den meinigen. Er wird froh ſein, daß ich einen Theil des Jahres bei ihm wohne. Die Sorge für die Erziehung meiner Toch⸗ ter erſchwert mir das Reiſen. Liebe Adolphine, für Dich ſcheue ich kein Opfer! Der Herr Graf weiß noch nichts von meinen Abſichten mit Andreas. Heute Morgen will ich ihn ihm vorführen: er wird ihn einen Augenblick anſehen und dann vergeſſen; ſein Koch und ſein Hund nehmen ihn ganz in Anſpruch. Jetzt ſage Herrn Dermilly und Thereſen Adieu, An⸗ dreas; wir wollen fort. Wir nehmen Andreas mit uns, Adolphine. Iſt Dir's recht?“
„Ja, ja, liebe Mutter,“ ſagt das kleine Mädchen. „Wenn Du ihn magſt, mag ich ihn auch.“
Meine Sachen ſind bald in Ordnung. Ich will meine alten Kleider mitnehmen, aber Thereſe ver⸗ ſpricht, ſie zu Vater Bernhard bringen zu laſſen. Dann ſetze ich den hübſchen Hut auf, den Herr Der⸗ milly mir geſchenkt hat, aber ich fühle mich nicht behaglich darunter: er drückt mich ſo; meine kleine Mütze war viel leichter. Doch was muß man ſich Alles gefallen laſſen, wenn man nach der Mode ge⸗ kleidet ſein will.
Ich umarme Herrn Dermilly und gehe dann mit der Frau Gräfin und ihrer Tochter die Treppe hin⸗ unter. Vor der Thüre hält ein ſchöner, ſchöner Wa⸗
gen, und Livreebediente warten auf meine Beſchütze⸗
rin. Mit vielem Geräuſch öffnen ſie die Wagenthüre,


