Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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doch, er werde mir zu langſam gehen. Aber unten vor der Thüre finden wir ein Cabriviet und ſteigen ein. Ueber die Börſe, die ich in der Taſche habe, vergeſſe ich ganz, wie angenehm es iſt, ſo im Ca⸗ briolet zu fahren.

Endlich ſind wir vor der Wohnung des Waſſer⸗ trägers. Ich fliege die ſechs Treppen hinauf, ohne mich nach Herrn Dermilly umzuſehen. Schnell ſtoße ich die Thüre auf und ſtürze in's Zimmer. Nanette ſieht mich, ſchreit laut auf, läßt den Milchtvpf aus der Hand fallen und fliegt mir um den Hals.

„Andreas iſt da! Andreas iſt da!“ ruft ſie, außer ſich vor Freude.

Die gute Nanette, wie gern ſie mich hat! Auch Bernhard umarmt mich zärtlich. Dann ziehe ich die Börſe aus der Taſche und halte ſie ihm hin mit den Worten:

„Gold! Gold! Für die Mutter von der Dame, Ihr wiſſet, deren Porträt ich habe. O wie gut ſie iſt! Schreibt das gleich meiner Mutter und ſagt ihr, ſie brauche jetzt nicht mehr zu arbeiten.“

Bernhard ſieht bald mich, bald die Börſe an. Er weiß nicht, welche Dame ich meine und was das zu bedeuten hat. Während deſſen ſpringt Nanette noch* immer um den zerbrochenen Milchtopf herum und ruft:

„Der Andreag iſt wieder da! Erbleibt jetzt bei uns!“

Plötzlich tritt Herr Dermilly in's Zimmer und Nanettens Freude hat ſchnell ein Ende, denn ſie be⸗

greift gleich, daß ich nicht gekommen ſei, um ganz

da zu bleiben.