Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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mit den Worten:„Kommen Sie, liebe Carvline.

108 Ich füge mich in den Willen Vater und ſage ganz leiſe zu Nanette: „Nanette, bin ich erſt ein reicher Mann, ſo kauf' ich Dir ſchöne Kleider, ſchöne Hüte und Hauben.“ „Nein, nein, ich will keine,“ ruft Nanette.„Ich will lieber bleiben, wie ich bin.“ 1 und damit kehrt ſie ſich ab und will mich nicht mehr anſehen, denn ich ſei abſcheulich in den neuen Kleidern, ſagt ſie. Zum Abſchied will ich Naneite küſſen, aber ſie duldet es erſt auf Befehl des Vaters. Dann hält ſie mir das thränenfeuchte Bäckchen hin und macht ein Geſichtchen, o ſo rührend..und flü⸗ ſtert mir nochmals ins Ohr: „Komm', Andreas, komm' zu uns zurück!“ Wenn nur Vater Bernhard es zugäbe, ich wäre gleich bereit.. aber ſchon ſind ſie zum Zimmer hin⸗ aus. Noch auf der Treppe höre ich das arme Ding ſchluchzen. Das geht mir durch Mark und Bein. Faſt möchte ich die neuen Kleider ahsziehen und weg⸗ werfen, ſo böſe bin ich, denn ſie haben Naneiten mißfallen und ich fühle mich nicht mehr wohl in ihnen es wird mir ſo traurig zu Muthe. Iſt das die Wirkung des Reichthums? Wenn der Reiche aufhört, froh und glücklich zu ſein, ſo will ich Briefträger bleiben mein Leben lang. Ungefähr eine Stunde ſpäter höre ich ein on räuſch im Nebenzimmer. Gleich darauf öffnet Herr Dermilly die Thüre und nöthigt eine Dame herein

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Wie er ſtaunen wird!“