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nehmer Mann werden mit Wagen, Pferden und Dienern? Nicht mehr in Paris herumgehen und Be⸗ ſtellungen machen? Willſt uns nicht mehr ſeh'n? uns nicht mehr lieben? Und das Alles, weil Du ſchöne Kleider anhaſt? Nein, Andreas, nein! Zieh' ſie wieder aus. Du warſt viel netter als Savoyarde.
Komm' mit uns, komm', ich bitte Dich. Du biſt
nicht mehr krank, laß uns geh'n, ehe der Herr zu⸗ rückkehrt. Ach, wie traurig werd' ich ſein, wenn ich Dich nicht mehr ſehe, und der Vater auch. Ohne Dich fühlen wir uns verlaſſen. Es wäre recht ſchlecht von Dir, wenn Du hier bliebſt.“
Länger hält ſie's nicht aus; die hellen Thränen laufen ihr über die Wangen und ſie ſchluchzt laut. Vergebens ſuch' ich ſie zu tröſten, nenne ſie meine Schweſter, meine liebe Schweſter: Nichts hilft. Sie wiederholt immer:„Komm! mit uns zurück in unſer. Haus.“
O⸗ wie mich das rührt! Schon will ich ihr nach⸗ geben und mit ihr gehen, aber der gute Vater Bern⸗ hard hält mich zurück.
„Andreas,“ ſpricht er,„ſei nicht undankbar und unvernünftig! Herr Dermilly kann Dir nützlicher werden in der Welt, als ich es es kann. Wie ſchwer mir die Trennung von Dir fällt, ich vergeſſe das, um Deines eigenen Beſten willen. Wenn je Dein Beſchützer andern Sinnes werden ſollte, o dann kehre zu uns zurück; unſere Arme ſtehen Dir immer
offen. Auch Nanette wird ſich tröſten, wie Alles in
der Welt ſich mit der Zeit tröſtet.“


