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„Der kleine Geck da in gelber Weſte iſt mein Andreas?“ ruft Vater Bernhard erſtaunt.
„Ja, er iſt's in neuen Kleidern.“
„Und Ihr küßt mich nicht? Weil ich anders ge⸗ kleidet bin?“
„Erſt laß ſeh'n, ob Du's wirklich biſt. Ja, ja, er iſt's,“ ſagt Vater Bernhard und küßt mich.„Reich oder arm, ich will Dich immer lieben.“
Nanette weiß nicht echt, ob ſie ſich freuen ſoll oder nicht. Sie befühlt Jacke, Weſte und Knöpfe, und ſagt dann leiſe:
„Du biſt recht ſchön, ja, aber Du wirſt bald ſchmutzig werden auf der Straße, und die langen Haare ſtanden Dir ſo gut„ich glaube, ich mag gar nicht mehr mit Dir tanzen in der ſchönen Jacke. Trägt er ſie nur Sonntags, Vater, oder auch an Werktagen?“
„Das hängt nicht mehr von uns ab, liebe Toch⸗ ter. Andreas iſt auf dem Wege, ſein Glück zu ma⸗ chen, vielleicht gar ein vornehmer Herr zu werden mit Wagen, Pferden und Bedienten. Er wär' nicht der Erſte, der im Stall anfängt und im Polaſte aufhört. Hauptſache iſt, daß er gut und ehrlich bleibt und uns lich pehält, und dafür ſteh' ich b ein! Die Pariſer Luft wird ſein geſundes Herz nicht vergiften.“.
Nanette hört erſtaunt ihrem Vater zu, dann nimmt ſie mich beim Arm und ſagt mit vewegter Stimme:
„Iſt das wahr, Andreas? Du willſt ein vor⸗
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