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und umarmt mich; er gibt nicht einmal zu, daß ich ihm danke. Ich wünſche auszugehen, Vater Bern⸗ hard zu beſuchen, vielleicht auch um mich auf der Straße zu zeigen. Solche leiſe Regungen von Ei⸗ telkeit ſind gar zu natürlich!*
„Heute noch nicht, lieber Andreas,“ antwortet Herr Dermilly,„Du biſt noch zu ſchwach.“
„Nein, nein! ich bin ſtark genug.“
„Und dann kommen ja Deine Freunde zu Dir, und eine andere Perſon.“
„Dieſelbe, von der Sie geſtern ſagten?“
„Dieſelbe, Freundchen.“
„Kennt ſie mich 2“
„Ja, ich habe ihr Alles geſchrieben; Du glaubſt nicht, wie ſie ſich freut. Nur Geduld, lieber An⸗ dreas, und vor allen Dingen keine Unbeſonnen⸗ heit!“
Herr Dermilly geht fori, während ich die Zeit nicht erwarten kann, vie Perſon zu ſehen. Wie ſchade iſt's doch, wenn man mit ſo neuen und ſchö⸗ nen Kleidern im Zimmer bleiben muß. Endlich geht die Glocke. Meine Freunde ſind's, ich kenne ſie ſchon am Gange. O, v, was werden ſie ſagen. Ich be⸗ ſinne mich, ob ich mich verſtecken oder ihnen entge⸗ gen ſpringen ſoll.
Da ſind ſie ſie kommen herein.. ſie ſehen mich und— kennen mich nicht.
„He, ich bin's,“ ruf' ich ihnen zu;„Vater Bern⸗ hard, Nanette, ſeht mich an!“
„Iſt's möglich? Du, Andreas?“


