Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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wir kaufen, Andreas, und uns dann beim Paſteten⸗ bäcker ſatt eſſen.“ „Geh', Peter; der Herr da hat uns zum Beſten.

Ich ſagte Dir ja, Paris iſt voll von Schelmſtreichen!“

„Du glaubſt, er will bloß ſpaßen?“

„Was ſonſt, Peter? Wie kann er zwölfhundert Franken für zwölf Sous verkaufen? Er muß uns für rechte Eſel halten!“

Jetzt ſind wir vor einem Kupferſtichladen. Ueber eine Stunde bewundern wir die herrlichen Bilder. Nie hatten wir ſo ſchöne Sachen geſehen, und ich glaube, noch ſtünden wir da, wenn nicht etwas weiter ab Peter ein kleines Haus von Leinwand ent⸗ deckt hätte, vor dem eine Menge Menſchen ſich ſtieß und drängte.

„Ach, Andreas, eine Katze! Polichinello! der Teufel!“ ruft er und läuft weg.

Ich folge ihm dahin. Ein Marionettentheater iſt's, wo eine Katze von Polichinello gehänſelt wird und ſich mit Rotomago herumprügelt. Die Geduld des armen Thieres hätte mich in Staunen geſetzt, hätte ich nicht gehört, daß es in Paris Thiere gebe ſo geſcheidt wie Menſchen. Alles läuft herbei, dieß Schauſpiel zu ſehen; eine neugierige Menge umgibt uns: Bonnen, welche die Katze den Kindern zeigen⸗ während ſie mit Soldaten ſchwatzen; Mamſellchen, die oft ſich umblicken, und ach! wie hübſch und artig

ſind; auch Herren, die dicht hinter den Mamſellchen

ſtehen und ihnen immer auf der Ferſe folgen. Das

iſt nicht höflich, ihr Herren. Jetzt ſeh' ich gar Einen,