Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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35 goldenen Knöpfen, Faltenhoſen, prachtvoll friſirlen Haaren, thurmhoher Halsbinde und ſchneeweißen Handſchuhen. Der gnädige Herr ſtößt Peter auf die Seite und fährt ihn an:

„Schlingel von Savoharde, Schmutzlümmel! Die Kanaille macht ganz Paris dreckig!“

Peter guckt den geſtrengen Herrn groß an und ſpringt raſch auf die Seite, ſtolpert aber gegen den Korb einer Oebſtlerin und wirft Alles auf's Pflaſter.

„Daß Du die Peſt kriegſt, Savoyarde!“ ruft die Frau wüthend.„Wo haſt Du die Augen, Eſell Gleich ſamml' das Obſt auf, und bezahle, was Du verdorben haſt.“

Ich wie der Blitz hin und helfe dem Bruder das Obſt aufleſen. Dann zieh' ich ihn fort und zanke ihn:

„Gib doch Acht, Peter; ſieh' in Zukunft ordent⸗ lich vor Dich hin.“

Aber Peter iſt ſo außer ſich vor Staunen, daß er mich nicht hört. Er weist mit dem Finger auf einen Kleiderladen und ruft:

„Sieh', Andreas, die ſchönen Kleider, und da, die ſchönen Spiegel, und da, die ſchönen Stühle!“

Nur mit Mühe bring' ich ihn von einem Paſte⸗ tenbäckerladen weg. Er zupft mich am Kleid, ſieht mich bittend an und ſagt ganz leiſe:

„Andreas, haſt Du zwölf Sous?“

„Nein! Wozu das?“

„Hörſt Du nicht?„Zwölfhundert Franken für zwölf Sous!“ ruft der kleine Herr da. Die wollen