Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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„Nun ſprich', warum weinteſt Du? Was hat man Dir gethan?“

„Weiß Gott, Andreas) was all die Leute da von mir wollten. Ich wollte es machen wie beim Pa⸗ ſtetenbäcker: ich geh' die eine Röhre hinauf und als ich vben bin, ſchlüpf' ich in eine andere hinein unt rutſche d'rin herunter, ſingend unv ſchreiend. Gewiß kriegſt Dü da auch Kuchen, denk' ich bei mir, wie bei der andern Dame, weißt Du? Warum nicht gar.. Ohrfeigen krieg' ich, Ohrfeigen von einer Manſell, der Alte mit dem Beſon packt mich am Ohr und als ich unten bin im Hofe, kommt ein Herr mit Schnurt⸗ bart auf mich zu ünd tritt mich mit Füßene1. dahin und droht, er wolle mir die Ohrem abſchneiden, wenn er mich nochmals erwiſche.“ Arſter Bruder!“

„Sag' nur, Andreas, warum die da unten ſo freundlich geweſen ſind und warum die in Lhon für dieſelbe Sache mich geprügelt haben?⸗ 1

„Ich weiß nicht, Bruder; aber merk' Dir ein für alle Mal: Du mußt immer in derſelben Röhre bleiben, wenn Du fegſt. Ich habe in Pont⸗de⸗Beait⸗ voiſin keine Complimente gekriegt, aber auch keine Schläge in Lyon wie Duz ſie haben meine Arbeit ordentlich bezahlt. Mach's in Zukunft wie ich, dann geht es Dir beſſer.“

Peter verſpricht, in Zukunft vorſichtiger zu ſein und nie tieder durch eine andere Röhre hinabzu⸗ ſteigen. Luſtig geh'n wit fürbaß, denn wir brennen vor Ungeduld, Paris zu ſehen, die große, große Stabt,