Draußen auf einer Bank in der Siraße etwartete ich meinen Bruder. Ich war längſt fertig mit Ka⸗ minfegen und begriff nicht, wo Peter ſo lange bleibe. Endlich ſah ich ihn heranhinken mit rothgeweinlen Augen und ſich an einem gewiſſen Theile reibend, als ſchmerze ihn der.
„Was fehlt Dir, Peler?“ frag' ich, ihm enige⸗ geneilend.
Er nimmt mich bei der Hand und zieht mich fort. „Komm', Andreas,“ ſagt er,„komm' geſchwind; läß uns fort aus dieſer Stadt.⸗
„Aber warlm jetzt ſchon fort? Worüber weinſt Du? Sprich'!“ m6
„Koinni', Bruder, komm'! Relten wir uns, man will mir die Ohren äbſchneiden.“ 0ℳ
„Die Ohren abſchneiden 2“
„Ja, komm'; ich will nicht länger bleiben.“
Und damit zieht er mich fort. Schon haben bir Lyon im Rücken und doch blickt er jede Minnte ängßtlich zurück, als ſei man ihm auf den Ferſen.
Drittes Kapitel.
Ankunft in Paris.— Unvorhergeſehenes Creigniß.
Erſt zwei Meilen hinter Lyon erholt ſich Peter vom erſten Schrocken und ſteht mir Antwort auf meine
Frage über die Urſache ſeiner Thränen


