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ſeiner Frau gegenüber nicht beſonders imponiren konnte. Nach achttägiger Verheirathung zitterte der arme Mann vor ihr und ſprach nur, wenn ſie ihm das Recht dazu eingeräumt hattez aber ſeine Frau hatte ihm befohlen, ſich überall für den glücklichſten Mann aus⸗ zugeben, und wenn er dieſes in einer Geſellſchäft nicht drei oder vier Mal wiederholt hatte, ſo näherte ſich ihm dieſelbe und kneipte ihn, um ihn zu dieſer Redensart zu zwingen, bis er gehorchte.
Herr Durfort wär außer Stand, das Uebermaß ſeines Glückes zu ertragen: er ſtarb nach fünfjähriger Ehe, dem Himmel für das ihm gemachte Geſchenk dankend. Aber die Wittwe war ſehr unzufrieden mit dem Verſtorbenen, weil er ſie kinderlos zurückgelaſſen hatte; ſie behauptete überall, ihre Eltern hätten ihr einen zu kleinen Mann gegeben und ſie werde ſich mit keinem wieder verehlichen, der nicht fünf Fuß ſechs Zoll groß ſei. Allein, ſei es, daß man Herrn Durforts Glück nicht zu würdigen wußte, oder daß wenige Männer den Muth hatten, ſein Nachfolger zu ſein, es zeigte ſich Keiner, um den Seligen zu
erſetzen. Madame Durfort ging ſofort, indem ſie
bedachte, daß die Bedingung, welche ſie bei einer zweiten Ehe feſtſetzte, viele Bewerber ausſchließe, weil
große Männer etwas Seltenes ſind, einen Zoll in
ihren Anforderungen herunter, In kurzer Zeit ſprach ſie überall davon, daß ein fünf Fuß vier Zoll großer Mann noch etwas recht Hübſches ſeiz; bald äußerte ſie ſich zum Vortheil der Männer von mittlerer Größe;
endlich gab ſie ſogar zu, daß man, obgleich klein, doch*


