ſagt ein alter, mit dem Kehren vor ſeinem Hauſe be⸗ ſchäftigter Portier zu uns⸗„Wir haben kaum den erſten Oktober und man heizt erſt um Allerheiligen ein; da mir meine Frau aber nächſten Sonntag Klöße kochen will, ſo iſt es mir nicht unangenehm, wenn mein Schornſtein gefegt wird. Obgleich wir in der Brandverſicherung ſtehen) fürchte ich mich doch immer vor dem Feuer, denn ich könnte einmal Nachts verbrennen. mein Leib iſt nicht verſichert! Meine Frau wollte letzthin, ich ſolle den Azor verſichern, weil man Giftkugeln im Quartier geſtreut hat. Wenn ich auch noch Geld für die Verſicherung der Lhiere bezahlen müßte, könnte ich es nicht mehr auftreiben., Komm', Kleiner, feg' mir meinen Schornſtein ſauber, hörſt Du?“ 1 Mit dieſen Worten führt der Portier meinen
Bruder in ſein Haus.„Und ich?“ frage ich ihn. „Ah, Du? Du kannſt ſonſtwo Arbeit ſuchen; ich brauche keine zwei Schornſteinfeger für einen einzigen Kamin.“
„Geh' nur,“ ſage ich zu Peter,„ich will Dich hier erwarten, und wenn ich irgendwo Etwas zu thun bekomme/ ſo bleibſt Du, falls Du bälder fertig biſt,
auf dieſer Bank ſitzen.“
Peter folgt dem Portier; ich gehe eine Weile auf der Straße auf und ab und werde bald von einer Magd gerufen, welche mir auſträgt, zwei Schorn⸗ ſteine zu reinigen.
Während ich an metner Arbeit bin, iſt mein Bru⸗ der mit dem alten Portier gegangen der ihn in eine
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