Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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des kleinen hübſchen Mädchens und bilde mir ein⸗ daß ich, in Paris angelangt, dieſen Leuten allen bald begegnen werde.

Es wiederfährt uns bis Lyon nichts Beſonderes; aber es war Zeit, daß wir ankamen: unſer großes Vermögen ging auf die Neige und unſere Säcke waren ſchon lange leer. Beim Anblick dieſer ſchönen Stadt ſage ich zu meinem Bruder:

Hier wollen wir arbeiten und Geld verdienen.

Ja, ja, antwortet Peter;Du ſollſt ſehen, An⸗ dreas, ich werde machen, daß man uns wieder gute Sachen gibt und mich hübſch findet.

Dießmal kommen wir nicht mit Einbruch der Nacht in der Stadt an: wir befinden uns ſchon des Morgens um ſieben Uhr inmitten dieſer Straßen, von denen uns jede einzelne eine Stadt ſcheint. Man ſieht noch wenig Leute; die Krämer machen ihre Läden auf, die Taglöhner gehen an ihre Arbeit, die reichen Leute pflegen noch der Ruhe oder beſinnen ſich auf ihrem Polſter, wie ſie einen für die Müßig⸗ gänger ſo langen, für den thätigen Mann ſo kurzen Tag herumbringen ſollen. Wir können bloß die breiten Gaſſen und die hohen Häuſer bewundern.

Vorwärts! ſage ich zu meinem Bruder,wir wollen uns gleich hören laſſen; aber weigere Dich nicht mehr ſo lang, in einen Kamin hinaufzuſteigen.

Peter verſpricht es mir. Er ſcheint in der That entſchloſſen und fängt mit mir aus Ribeskräften zu ſchreien an:Kaminfeger! 8*

Ho, ho! ihr ſeid früh d'ran, meine Kinder,