Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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auf dem die Reſte des Abendeſſens ſtehen. Indem er ſich raſch aus dem Staube machen will, wirft er Teller, Flaſchen, Schüſſeln um, und fällt, das Ge⸗ ſicht in Rahmkäſe und die Hände in Parfait⸗Amour tauchend, mitten auf den Boden nieder.

Der Fall des Doktors hat Fräulein Ducroquet noch mehr erſchreckt, indeſſen hat ſie noch Kraft ge⸗ nug, ihr Zimmer zu verlaſſen und ganz außer Athem in das ihrer Magd zu eilen, welche eben Lichter an⸗ zündet und ſtarr vor Schrecken ſtehen bleibt, als ſie ihre Gebieterin in der größten Unordnung herein⸗ ſtürzen und auf einen Stuhl ſinken ſieht.

Ach, Gertrude, ruft das Fräulein aus,der Teufel der Doktor der Schippen⸗Bube.. durch

den Kamin herab! Ich hatte es in den Karten ge⸗

ſehen! Wir ſind verloren!

Die alte Magd iſt wenigſtens eben ſo furchtſam wie ihre Gebieterin: bei dem erſten Wort derſelben fängt ſie an zu zittern wie ein Eſpenlaub und legt die Schaufel und die Feuerzange kreuzweis auf ihr Bett, damit ſich der Teufel nicht darin verſtecke, dann nimmt ſie ihre Gebieterin unter dem Arm und Beide gehen die Treppe hinab, um Leute zu holen. Auf ihrem ganzen Wege ruft Fräulein Duecroquet aus:

Der arme Doktor! ich fürchte ſehr, daß ihn der Teufel geholt hat! Wie ſchade, er kannte mein Tem⸗ perament ſo gut. Aber er iſt ſelbſt ſchuld, Gertrude, er hat ſich über den Schippen⸗Buben luſtig gemacht.

Ach, mein Gott! Fräulein, das iſt genug, um großes Unglück auf ſich zu laden.