Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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undvierzigjährige Tugend erſchüttert und ſchwankend zu werden anfängt. Man hat übrigens dem Doktor verſprochen, ihm Karten zu ſchlagen und darf dieſes nicht vergeſſen. Man nimmt ſein Kartenſpiel zur Hand, und während der Doktor Biscuit ißt, ſagt man ihm auf einer Ecke des Tiſches, obgleich es bereits dunkel wird und man nicht mehr recht hell ſieht, ſeine Zukunft voraus; allein zum Prophezeihen wird man kein Licht brauchen.

Ach, Doktor! jetzt werde ich erfahren, was Sie denken, ſagt Fräulein Cäſarine ihrem Gaſte, die Karten zum Abheben hinreichend.

Das iſt mein Wunſch, anbetungswürdiges Fräu⸗ lein! entgegnet Herr Sapiens, ein zweites Glas Parfait⸗Amour leerend.

Die Karten täuſchen mich nie.

Dann will ich ſein wie die Karten.

Heben Sie doch einmal ab.

So oft Sie befehlen.

Ach, Ihr Spiel iſt recht hübſch!

Ich zeige mich, wie ich bin, liebenswürdige Cäſa⸗ rine. Meine Gedanken liegen klar vor ihnen. Die Liebe für Sie beherrſcht mich ganz.

Laſſen Sie doch mein Kniee in Ruhe drei Neuner! das bedeutet ein großes Glück!

Ach, Fräulein Ducroquet, es hängt bloß von Ihnen ab!

Heben Sie zum drittenmale ab. Jetzt ſind Sie her⸗ ausgekommen, Doktor; ich nehme Sie für den Car⸗ reau⸗Buben.