Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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füßen Beſchäftigungen ſchnell; nur der alten Magd wird ſie lang, weil ihre Gebieterin noch nie ſo wun⸗ derlich beim Kochen und Anziehen geweſen.

Um fünf Uhr iſt endlich Alles fertig. Ein Tiſch iſt mit Backwerk, Früchten, Confekt und feinen Wei⸗ nen überladen. Fräulein Cäſarine hat eine hellblau ausgeputzte Haube aufgeſetzt, deren Bänder vortreff⸗ lich zu dem ſchmachtenden Ausdruck ihrer Augen paſſen.

Auf einem Sopha ſitzend, erwartet ſie, in dem raſenden Roland leſend, den Doktor; die Liebes⸗ geſchichte der ſchönen Angelika verſetzt ſie in zärtliche Träumereien. Man läutet; ſie bebt zuſammen. Iſt's Carls des Großen Neffe? Nein, Herr Sapiens, der beim Anblick des Abendeſſens und der Fräulein Cä⸗ ſarine ſtarr vor Bewunderung ſtehen bleibt und wech⸗ ſelweiſe bald die blaue Haube, bald die Makronen⸗ teller zärtlich anblickt.

Nach den gewöhnlichen Höflichkeitsbezeugungen ſetzt man ſich zu Tiſche. Alles iſt meiſterhaft zube⸗ reitet und Fräulein Ducroquet ſpricht trotz ihres Herzklopfens den Leckerbiſſen und dem Muscatwein häufig zu. Allein der Doktor iſt zugegen und ver⸗ ſichert, es bringe ihr keinen Schaden. Wie ſoll man beſonnen bleiben, wenn Der, welcher unſere Geſund⸗ heit regiert, uns ſelbſt auffordert, ein Bischen über die Schnur zu hauen und uns das Beiſpiel dazu gibt! Fräulein Cäſarine legt ſich keinen Zwang aufz Herr Sapiens iſt ſo hinreißend, er ſagt, Parfait⸗ Amour einſchenkend, ſo ſchöne Dinge, daß die zwei⸗