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fallen laſſen, er zögerte indeſſen noch mit einer ent⸗ ſchiedenen Erklärung, weil Fräulein Ducroquet in Erinnerung deſſen, was ſie Alles über die Männer und den Eheſtand geäußert hatte, nicht wußte, wie ſie ihren Entſchluß ändern ſollte, ohne ſich zum Stadt⸗ geſpräch zu machen. Indeſſen kam es ſie mit jedem Tage ſchwerer an, den Liebesblicken des Herrn Sa⸗ piens und dem Pochen ihres Herzens zu wiverſtehen.
Am Morgen des Tages, wo mein Bruder und ich in Pont⸗de⸗Beauvoiſin anlangten, hatte der Dok⸗ tor ſeinen gewöhnlichen Beſuch bei Fräulein Duero⸗ quet gemacht. Immer liebenswürdig und gglant, hatte er der Geneſenden den„Rinaldo Rinaldini⸗ und den ,raſenden Roland“ mitgebracht. Zur Be⸗ lohnung hiefür hatte ihm Fräulein Cäſarine verſpro⸗ chen, ihm Karten zu ſchlagen und wahrzuſagen. Da der Doktor aber den ganzen Tag keinen Augenblick frei hatte, ſo war er eingeladen worden, ohne Um⸗ ſtände ein kleines Abendbrod mit zu verzehren und er hatte es unter der Bedingung angenommen, daß man ihm erlaube, eine Flaſche Parfait⸗Amour dazu mitzubringen.
Fräulein Durroquet beſchäftigt ſich den ganzen Tag mit ihrem Anzug und ihrem Abendeſſen: die alten Jungfern ſind lecker und die Aerzte wiſſen, was gut iſt. Man läuft von ſeinem Spiegel in die Speiſekammer, friſirt ſeine Locken und macht das Eis auf die Crémeſchüſſeln, ſetzt eine Haube auf und peitſcht Käſe, bindet ein Halstuch um und ſieht nach den eingemachten Früchten. Die Zeit vergeht bei ſo


