Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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beherbergt; aber ich erfahre, daß die Geſellſchaft kleiner Savoyarden ſchon am Vorabend durch das Dorf gekommen iſt und ſich daſelbſt nicht aufgehal⸗ ten hat. Jeder Augenblick entfernt uns mehr von Denen, welche wir einbolen wollen. Was beginnen? Peter will nicht ſchneller gehen, vor Tagesanbruch läßt er ſich nicht erwecken und die Andern warten nicht auf uns.„Meiner Treu, wir müſſen den Weg allein machen,“ denke ich, indem ich mich neben mei⸗ nen Bruder niederlege;„wir ſind groß genug, allein zu reiſen, und wenn wir häufig nach dem Wege fra⸗ gen, ſo werden wir wohl dieſes Paris finden, das Jedermann kennt.“

Am folgenden Tage braucht es dieſelben Förm⸗ lichkeiten, um Peter zum Weitergehen zu bewegen. Wenn ich den Jungen machen ließe, würde er den ganzen Tag ſchlafen. Wir bekommen kein ſo gutes Frühſtück wie Tags zuvor, aber man gibt uns noch Brod auf den Weg und ich muß Peter ſtoßen, daß er ſich bei unſeren Wirthen bedankt, welches er ziem⸗ lich mißmuthig thut, indem er nach einem auf einem Brette ſtehenden Käſe ſchielt, von dem man uns Nichts gegeben hatte.

„Peter,“ ſage ich unterwegs zu ihm,„wenn Du nicht höflicher biſt, ſo gibt man uns ein anderes Mal gar Nichts mehr.“

„Warum haben ſie uns Nichts von dem reen gelben Käſe gegeben, der ſo gut roch?“

„Es war noch gefällig genug, uns Brod zu ge⸗ ben, denn wir haben Nichts bei dieſen Leuten ge⸗