Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Wir laſſen uns die Einladung unſeres Wirthes nicht wiederholen, machen uns gierig über das vor uns aufgeſtellte Frühſtück her, und hören erſt zu eſſen auf, als wir uns den Magen vollgefüllt haben.

„Ach, wie gut ſchmeckt Brod und Milch zuſam⸗ men,“ ſagt Peter, der es bedauert, daß er nicht noch mehr eſſen kann. Ich bedanke mich bei dem Grei⸗ ſen, welcher uns den Reſt des Frühſtückes in unſere Säcke packt und ſelbſt bis zu dem Wege geleitet, den wir einſchlagen ſollen, und uns, ehe wir uns von ihm trennen, zärtlich küßt.

So treten wir alſo auf's Neue unſern Weg an, aber das Frühſtück, welches wir eingenommen haben, hat unſere Phantaſie aufgeheitert; wir ſehen Alles in roſigem Lichte. Welchen Einfluß hat der Magen auf das Gemüth! Wie viel liebenswürdiger, menſch⸗ licher, freigebiger, geſellſchaftlicher iſt man nach Tiſch, und wie wohlwollend, dienfffertig und freundſchaft⸗

kön igliche Ko ch ſeine vierzehnte Auflage erlebt hat.

Wir halten ung bloß auf, um unſere Vorräthe zu verzehren und langen gegen Abend ohne Unfall in einem Dorfe an, welches uns der gute Greis Mor⸗ gens bezeichnete, indem er ſagte, wir ſollen dort nur nach Joſeph fragen, der uns über Nacht behalten werde. Wir werden in der That auf ſeine Empfeh⸗

lung hin freundlich aufgenommen und in einer Scheune

Paul de Kock. LXRRIII. 7