„Es iſt ſo weit und die Wege ſind ſo ſchlimm heute Nacht.“ „Ihr müßt an das Laufen im Schnee ſo gewöhnt
ſein wie ich an das Tragen eines Degens. Mit einem ftarken Stock wie der, den Ihr in der Hand habt, könnt Ihr Euch überall ſtützen. Fürchtet Ihr
S iellei ct2 „Nein, mein Herr, nein, das habe ich bewieſen, * Fi Gefahr meines Lebens Ihren zwei Pfer⸗ den, Sie in einen Abgrund hinunter geriſſen i n die Zügel fiel.“
„Das iſt richtig, und ich werde Euch gewiß auch belohnen, mein Lieber, aber ich muß durchaus einen Wagner haben.“
Mein Vater ſchickt ſich zum Fortgehen an, meine Wtet eilt ihm nach und wirft ſich in ſeine Arme.
ein lieber Jörgel,“ ſagt ſie zu ihm,„geh' nicht während der Nachtz Du biſt ohnehin ſchon krank und der Weg iſt gefährlich; morgen mit Tagesanbruch iſt es auch noch Zeit, Leute zu holen.“
„Morgen?“ verſotzt bi üde„Ihr wißt nicht, was Ihr redet, gute Fra Morgen? Dann müßte ich noch einen Theil des T Tages hier zubringen. Nein⸗ ich muß mit Tagesanbruch weiter reiſen. Haltet Euern Mann nicht zurück, fürchtet Nichts: ich ſtehe für ihn. Potz Tauſend! Ich bin ſchon Stunden lang auf drei
Fuß hohen Seen Schlittſchuh gelaufen.“
„Laß mich, meine liebe Marie,“ ſagt mein Vater, ſich aus den Armen ſeiner Frau losmachend;„unſerer Kinder und Deinetwegen gehe ich, um Etwas zu ver⸗


