Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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habe ich keine Luſt zu ſchlafen; ich weiß nicht, welche Neugierde mich bewegt, aber ich denke an das hübſche kleine Mädchen; ich möchte es noch einmal, beſonders erwacht, ſehen. Ich behalte alſo meine Kleider an; der Vorhang, der unſere Schlafſtätte verbirgt, ſchließt

nicht ſo genau, daß man nicht hätte ſehen können,

was in der Stube vorgeht; ich lege mich auf's Bett, beuge den Kopf gegen den Vorhang vor und richte meine ganze Aufmerkſamkeit auf das, was draußen geſchieht.

Kaum hatten wir uns niedergelegt, als mein Vater mit dem Diener des Reiſenden zurückkehrt.

„Nun, Champagne, wie ſteht's mit meinem Wa⸗ gen?“ fragt der Graf, ohne einen Blick auf mei⸗ nen Vater zu werfen.

„O, es iſt nur wenig daran machen zu laſſen... es hat ſich bloß eine Schraubenmutter abgelöst; der Poſtillon ſagt, das ſchade Richts.“

„Ich ſteige ſicher in keinen Wagen, an dem cine Schraubenmutter fehlt, damit das Rad herausgeht und wir umwerfen. Dem Poſtillon iſt das gleich⸗ gültig, er ſitzt zu Pferde. Das Zerbrochene muß augenblicklich hergeſtellt werden!... Gibt es keinen Wagner in dieſer heilloſen Gegend?“

„Mein Herr,“ antwortet mein Vater,„es iſt wohl ein Hufſchmied da, der auch Wagenarbeit be⸗ ſorgt, aber er wohnt auf der entgegengeſetzten Seite des Dorfes.“.

„Er mag beim Teufel wohnen, wenn Ihr wollt, aber ich muß ihn haben.“

„