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Schläferin betrachtet hatte;„begreifſt Du das, Jör⸗ gel?“
„Ja, Marie, man ſagt: bei vornehmen Leuten ſei ſo Etwas oft der Fall.“
„Mein Herr,“ beginnt endlich mein Vater, ſich dem Fremden nähernd,„Ihr Poſtillon iſt immer noch auf der Straße und.„
„Wohlan! deßhalb iſt er Poſtillon. Der Schurke, der mich beinahe in einen Abgrund geworfen hätte, verdiente, daß ich ihn ſtreng beſtrafen ließe.“
„Er hätte ſich wahrſcheinlich eben ſo geſchadet wie Ihnen.“
„Ah! glaubt Ihr das, mein Lieber? Höre, Cham⸗ pagne, dieſer Savoyarde erlaubt ſich, mein Leben mit dem eines Poſtillons zu vergleichen.“
„Herr Graf, dieſe Leute ſind nicht im Stande, Sie zu würdigen.“
„Du haſt recht: ſie leben und ſterben wie Mur⸗ melthiere, ohne je einen ausgezeichneten Gedanken zu haben. Ich muß übrigens ſo bald als möglich wie⸗ der weiter reiſen; ich kann nicht lange hier bleiben: es iſt ein Geruch hier, der Einen faſt erſtickt. Cham⸗ pagne, geh' mit dieſem Savoyarden zu unſerm Wa⸗ gen hin; man ſoll genau nachſehen, ob Nichts zer⸗ brochen iſt, ihn wieder auf den guten Weg führen, und ſobald es Tag iſt, reiſen wir abz ich will mich nicht mehr bei Nacht auf dieſe ſchneebedeckten Stra⸗ ßen wagen.“
„Vertrauen Sie meiner Vorſicht, Herr Graf.“
Serr Champagne entfernt ſich mit meinem Vater⸗


