Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Der Herr Graf zeigt ſich immer ſo!

Du haſt recht, Champagne, immer. Aber dieſer letzte Zug wird hoffentlich in meiner Lebensgeſchichte erwähnt werden. Es iſt dieß wenigſtens das zehnte Mal, daß ich in gefährlichen Augenblicken ſchlafe. Erinnerſt Du Dich, als es vor einem Jahr in unſe⸗ rem Hötel brannte?... Es war während der Nacht, meiner Treu, ich ſchlief, während die Flamme einen ganzen Kamin verzehrte, und wenn man mich nicht geweckt hätte, ſo würde ich, während ſich die Andern davon machten, bis zum Morgen geſchlafen haben. Sag' Champagne, beweist dieß nicht Kaltblütigkeit?

Dieſe bewundert Jedermann an Ihnen, Herr Graf.

Während dieſes Geſprächs zwiſchen dem Herrn und dem Diener hatte ſich meine Mutter dem Bette ge⸗ nähert, auf dem das kleine Mädchen ruhig fortſchlief. Armes Kind, rief ſie aus,ohne meinen Mann wäreſt du umgekommen! Ach, Jörgel, welches Glück⸗ daß Du dieſes reizende Geſchöpf gerettet haſt; ich bin überzeugt, daß ihre Augen ſo ſanft als ihr übriges Geſichtchen ſindo, welcher Unterſchied gegenüber von dieſem häßlichen...

Mein Vater ließ ſie nicht vollenden und gebot ihr eilends Stillſchweigen.

Ei, ſchläft meine Tochter immer noch? fragt jetzt der einäugige Herr, ſich gegen meine Muiter kehrend.

Ihre Tochter? entgegnet die gute Marie, erſtaunte Blicke auf den Fremden werfend.Wie, mein Herr,

dieſes hübſche Kind iſt Ihre Tochterz⸗