Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Ich habe nur dieſen großen Seſſel, mein Herr, ſagt mein Vater, den Stuhl herbeirückend, auf dem er gewöhnlich ausruhte, während ihn meine Mutter an der Jacke zupfte und ihm in's Ohr raunte:Das iſt aber Dein Stuhl, Jörgel, wo willſt Du jetzt hin⸗ ſitzen?

Mein Vater drehte ſich um und winkte ihr zu ſchweigen; ſie gehorchte nur ungern, denn der Ton und das Weſen des Reiſenden ſtimmten ſie nicht, ſei⸗ netwegen Etwas zu entbehren.

Keinen Lehnſtuhl! ſagt dieſer, ſich niederlaſſend, ſeine kleinen, ſchmächtigen Beine und ſeine Hände,

deren Finger voll Ringe waren, an dem Ofen wär⸗ mend.Wie ſchlecht doch dieſe Wege unterhalten ſind! Ich muß an den Präfekten dieſes Departe⸗ ments ſchreiben. Ei, ſagt mir, guter Mann, warum habt Ihr, als Ihr auf meinen Wagen zukamt, der in dieſem heilloſen Schnee verſank, meinem Kutſcher zugerufen: er ſoll halten? Weßhalb? Weil er auf einen Abgrund zufuhr, den er des Schnees wegen nicht bemerkte ein Paar Schritte wei⸗ ter und Sie wären Alle des Todes geweſen! Wirklich? Wie, ich, der Graf von Franconard, wäre durch den Sturz in ein Loch um mein Leben gekommen! Das iſt außerordentlich. Höre, Cham⸗ pagne, begreifſt Du, welcher Gefahr ich ausgeſetzt war? Und ich ſchlief ruhig in meinem Wagen, während mich der Tod angähnte; potz Henker, wenn das kei⸗

nen Muth beweist, will ich der größte Dummkopf ſein.