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könnie?“ fragte er meinen Vater mit einem ärger⸗ lichen Blick auf mich und meine Brüder.
„Nein, mein Herr, wir haben nur dieſe einzige Stube; aus dieſer beſteht unſere ganze Wohnung.“
„Stube, Ihr nennt das eine Stube!“ brummt der Herr, ſeinen Diener anblickend, der den Mantel ſeines Gebieters aufhängt und zu Allem, was dieſer ſpricht, mit reſpectvoller Miene lächelt.„Wohlan, ich muß irgendwohin, denn ich muß doch wo ſein. Nicht wahr, Champagne?“
„Der Ort iſt allerdings Ihrer nicht würdig, Herr Graf, aber daran find dieſe armen Leute nicht ſchuld.“
„Du haſt recht, Champagne: der Ort iſt meiner nicht würdig! Da es aber keinen andern gibt...⸗
„Wenn der Herr durchaus allein zu ſein wünſcht, ſo haben wir oben noch eine Kammer, wo wir un⸗ ſere Wintervorräthe aufbewahrenz es iſt friſches Stroh oben.“
„Für mich eine Kammer... Stroh? Sag', Cham⸗ pagne, haſt Du gehört, was dieſe Savopardin ſprach? Das iſt doch zu ſtark!“
Bei dieſen Worten wälzte der Herr ſein kleines Auge im Kopf herum, um ihm einen durchdringen⸗ den Ausdruck zu geben. Obwohl ich hinter ihm ſtand, bemerkte ich dieſes doch an den Bewegungen ſeines Zopfes.
„Dieſe Landleute wiſſen nicht, mit wem ſie die Ehre haben, zu ſprechen, Herr Graſ.“
„Freilich wiſſen ſie es nicht. ſchaff' mir einen Stuhl an, damit ich mich ſetzen kann.“


