Teil eines Werkes 
1. Th. (1845)
Entstehung
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Als ich meine Blicke von der Kleinen abwen⸗ dete, die man auf meiner Mutter Bett gelegt hatte, drehte ich mich um und betrachtete den andern Herrn.

Er mochte etwa fünfzig Jahre alt ſein und war von

kleiner Statur, mager und ſchwächlich. Obgleich auf der Reiſe, hatte er doch keine Stiefel an, und die Kälte hatte in der That einen ſolchen Einfluß auf ſeine Waden ausgeübt, daß man nicht eine Spur davon ſah. Sein Geſicht war lang, ebenſo ſeine Naſe, die von der Seite im Stande geweſen wäre, Jemand, den er am Arm geführt hätte, vor dem Winde zu ſchützen; ſeine Hautfarbe war gelblich und eines ſeiner Augen mit ſchwarzem Taffet bedeckt, der vermittelſt eines Bandes um ſeinen Kopf gebunden war, ohne ihm übrigens das Ausſehen eines Liebesgottes zu verleihen. Das unbedeckte Auge war ſchwarz und ziemlich lebhaft; da es den Dienſt für zwei verſehen mußte, heftete es der Herr keinen Augenblick ruhig auf einen Gegenſtand, ſondern rollte es unaufhörlich links und rechts. Endlich ſchien ein übermüthiger, höhniſcher Ausdruck der Phyſiognomie dieſes Herrn, welcher gepudert war und einen Zopf trug, der auf ſeinem Rücken allen Bewegungen ſeines Auges folgte, eigenthümlich zu ſein. Beim Anblick dieſes Reiſenden entfuhr uns ein Ausruf der Bewunderung.

Der Fremde betrachtete mit mißvergnügter Miene

das Innere unſerer Hütte.

Habt Ihr nicht noch ein anderes Gemach als

dieſes, wo ich, entfernt von dieſen Fratzen, ausruhen