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Als meine Mutter dieſe Worte vollendete, hörien wir von der Ferne her Geſchrei, Peitſchengeknalle und das Fluchen eines Poſtillons.
Wir lauſchten aufmerkſam, Jakob ausgenommen, der eben einen großen Löffel voll Suppe zum Munde führte.
„Was gibt es?“ fragte Peter zitternd.
Ich lauſchte immer gleichwie meine Eltern; die Stimmen wurden deutlicher. Man rief um Hülfe, um Beiſtand; aher ſelbſt das nächſtgelegene Dorf war ſehr von der Straße entfernt, an die bloß unſere Hütte ſtieß.
„Kein Zweifel,“ ſagte mein Vater, ſich vom Tiſche erhebend,„es ſind Reiſende in Gefahr; man muß ihnen beiſpringen.“
Seine Kräfte zuſammenraffend, nimmt er eilig ſeinen Hut, ſeinen Stock und verläßt unſere Hütte, ohne auf die Bitten ſeines Weibes zu achten, die ihn beſchwört, ſich nicht auf's Neue anzuſtrengen. Aber mein Vater iſt ſchon weit und lenkt ſeine Schritte dem Orte zu, wo das Geſchrei herkam; ich hatte mich ebenfalls erhoben und war im Begriff, ihm zu folgen, aber meine Mutter hielt mich mit den Worten zurück:„Nun, Andreas, willſt Du Dich auch auf dieſen ſchlechten Wegen Gefahren ausſetzen? Du biſt zu jung, mein Freund; bleib' bei uns und laß uns den Himmel anflehen, daß Deinem Vater Nichts geſchieht.“
Ich kniee neben meiner Mutter auf den Boden nieder. Peter, dem bereits Thränen in den Augen


