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Schemel; Peter rückte den Stuhl, von dem mein Vater eben aufgeſtanden war, zum Tiſche her, und ich blieb bei Dem, deſſen ſchwankenden Gang ich hätte ſchon unterftützen mögen: denn mein Vater hatte ſich bei ſeinem letzten Sturze ziemlich gefährlich am Knie verwundet und war noch nicht recht geheilt.
Mein Vater that, als ob er ſich auf mich lehnte, weil er ſah, daß ich ſtolz darauf war, bereits ſeine Stütze zu ſein; aber ſeine Hand ruhte nur leicht auf meiner Schulter. Wir ſaßen bald um den Tiſch herum. Es Ichnie auf's Neue heftig; der Wind tobte gewaltig; er erſchütterte oft die Thüre unſerer arm⸗ ſeligen Wohnung, und ſein dumpfes, eintöniges Ge⸗ töſe erſchreckte Peter, der ſich jedesmal, ſo oft die Thüre bebte, an mich ſchmiegte.
Aber die luſtige Flamme, die auf dem Kamin flackerte, erheiterte unſere Hütte, die nur von einer einzigen Lampe erhellt ward, und der Dampf der Suppe machte den kleinen Jakob frohmüthig, der immer ſang, wenn er bei Liſche war.
„Welch' abſcheuliches Wetter!“ ſagte die gute Marie, uns Suppe herausſchöpfend.„Ich bin über⸗ zeugt, man kann nicht mehr gehen, ohne in zwei Fuß hohen Schnee zu verſinken.“
„Ich bedaure die Reiſenden in unſern Bergen,“ verſetzte mein Vater.
„Wir ſind glücklich, daß wir ein Obdach, ein gutes Feuer und zu Nacht zu eſſen haben.. glaub' mir, Jörgel, es wären Viele froh, wenn ſie jetzt in unſerer Hütte ſein könnten.“


