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heit veider Tanten der Braut an und ließ einige Spottreden hören, woraus hervorging, daß Mondigo ihm ſein häusliches Begegniß anvertraut hatte.
Herr Candrillon ſtand neben ſeinem alten Freund und betrachtete mit Wonne Roſa⸗Maria, welcher er ein Diamantenhalsband von großem Werthe vor dem Kirchgange umgelegt haite.
Bei der Hochzeit erſchienen der Schriftſteller und der Banquier. St. Godibert jedoch entfernt ſich un⸗ mittelbar nach der Vermählung; Mondigo bleibt bei dem Feſtmahl. Er ſingt ſogar ein ſelbſtgemachtes Hochzeitsgedicht und Brouillard ſagt zwiſchen den Zähnen:„Mein Vetter Mondigo war nie ſo ver⸗ gnügt, als ſeit er weiß, daß ihn ſeine Frau gekrönt hat.“
Es war ausgemacht, daß man am andern Tage Hieronymus in ſein Dorf begleiten und eine Woche bei ihm verweilen werde.
Der Capitaliſt ſelbſt führte in ſeiner großen Ka⸗ leſche das junge Paar, Leopolds Schweſter, Hiero⸗ nymus, Friedrich und den Vater Savenay.
Man brach früh Morgens auf und war eben im Begriff, die Linie der Boulevards zu verlaſſen, als Friedrich Herrn Candrillon zurief, er möchte einen Augenblick halten, denn er ſehe ein bekanntes Ge⸗ ſicht.
Es war der aus einer tanzenden Nachtgeſellſchaft heimkehrende Richard, welchen eben ein Mann nie⸗ dergeſchmettert hatte, ohne auf deſſen Ballſtaat zu achten, und ihn jetzt in der Goſſe im Kothe wälzte.


