Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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Daneben ſtehen zwei Individuen als friedliche Zu⸗ ſchauer dieſer Scene, welche ſie ſehr zu ergötzen ſcheint.

Es iſt dieſer elende Richard! ſchreit Friedrich.

Bei dieſem Namen will Leopold, ſich der Ver⸗ läumdung ſeiner Braut erinnernd, ausſteigen, um den Schuldigen zu züchtigen, aber Roſa⸗Maria hält ihn und ihren Vater zurück, darauf hinweiſend, daß ja bertils ein Anderer ſich mit ihrer Rache befaßt habe. Dieſer Andere iſt Deſiderius Glureau, der Mann mit dem Faltenhut, welcher, Roſa⸗Maria und den Vater Savenay in der Kaleſche erkennend, mit einem Gruße zu ihnen tritt, und, während Richard Ferſen⸗ geld giht, ihnen ſagt:Schönen guten Morgen, mein Frölein, mein Herr und die Geſellſchaft... da be⸗ ſichtige ich even meine Gaſſenkehrer und wollte mit Feroce und Ratmont weißen Wein trinken, als ich dieſen ſaubern Vogel, der um die Ecke der Straße witſchte, bemerkt habe!.. Schon lange hatte ich ihm eine tüchtige Durchwalkung zugedacht: erſtens, weil er mich hinderte, auf der Eiſenbahn zu ſchnu⸗ pfen, und zweitens, weil er das Frölein verläſtert hat! Ich machte mich an ihn und forderte ihn auf den Stock heraus, aber er iſt ein Kapaun und wollte durchbrennen, da habe ich ihm ſeinen Lohn baar aus⸗ gezahlt und, Gott ſtraf mich! er wird lange daran denken.

Danke, mein Tapferer, ſagte Leopold,und doppelt, denn die Verläumdete iſt jetzt meine Frau. Nehmen Sie dieſe Börſe und thun Sie ſich zur Freude über mein Glück Etwas zum Beſten.