Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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ſtammelte Julians Namen, blickte zum Himmel auf und ſchien weiter ſprechen zu wollen, aber die Kraft verließ ihn. Der Strafbarſte iſt todt; der Andere wird ſeinen Fehltritt mit Reue wieder gut machen eines Tages können Sie dieſes Unglück ganz ver⸗ geſſen.

Friedrich entfernt ſich unter den lebhafteſten Dank⸗ ſagungen des Paares, um den Schriftſteller aufzu⸗ ſüchen und auch ihm den Ausgang ſeines Duells zu berichten.

Mondigo wirft ſich Friedrich an den Hals und ruſt aus:Ich eile, Clementinen zu verzeihen. Sie iſt bei einer ihrer Tanten; ich führe ſie im Triumph in mein Haus zurück.. ich kann das, denn in der Ausſicht auf eine Verſöhnung habe ich geſagt, ſie ſei bei einer Freundin auf dem Lande.

Vierzehn Tage nach dieſen Ereigniſſen wurde in der Kirche von St. Vincenz de Paula eine Hochzeit gefeiert. Jedermann bewunderte die Schö nheit, die Anmuth, das jungfräuliche Ausſehen der jungen Neuvermählten und auch mit ihrem Bräutigam war man ſehr zuftieden.

Brauche ich das junge Paar zu nennen? An Leopolds Seite ſtanden Vater und Schweſter, welche ſein Glück theilten. Reben Roſa gewahrte man das ſtrahlende Antlitz Hieronymus' und des um zwanzig Jahre verjüngten Vaters Savenay. Auch Friedrich war da und erfreute ſich aufrichtig des Glücks ſeiner Freunde. Der Vetter Brouillard zeigte dabei ſeine Fuchsnaſe, ſtellte Betrachtungen über die Abweſen⸗