Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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Und da drüben iſt die ganze Geſellſchaft, mur⸗ melt Angelika, auf den Speiſeſaal deutend.

Seien Sie deßhalb unbeſorgt, Madame, ent⸗ gegnet Candrillon,ich will der Geſellſchaft ſagen, daß Sie unwohl ſind, daß Ihr Mann Sie nicht ver⸗ laſſen kann; und wenn Sie Alle ſatt haben, ſo ſtehe ich Ihnen dafür, ſie werden ohne Weiteres abziehen.

Hieronymus verabſchiedet ſich nebſt ſeiner Toch⸗ ter, Leopold und denz Vater Savenay; Friedrich iſt ſchon fort; Moͤndigo ſchwankt, ob er zum Eſſen nach Hauſe gehen ſoll; Julians Vater und Mutter ver⸗ ſchließen ihren Schmerz in ihr Privatzimmer; Herr Candrillon erfüllt ſeinen Auftrag bei der Geſellſchaft.

Herr Brouillard ſcheint ſehr neugierig; er rich⸗ tet eine Menge Fragen an Candrillon. Dieſer ſetzt ſich zu Tiſch und antwortet einfach:Mein Herr, Sie haben bereits gegeſſen, erlauben Sie mir, daß ich ein Gleiches thue.

Aber der gute Hieronymus? nimmt Vetter Brouillard wieder das Wort.

Alles iſt im Reinen: er hat ſich mit ſeinen Brü⸗ dern verſöhnt und ſeine Tochter mitgenommen.

Alſo heirathe ich unter keinen Umſtänden Fräu⸗ lein Roſa⸗Maria? ſtottert Herr Roquet. NRein, mein Herr. Schen Sie ſich anderswo um, dieſe Geſchichte iſt aus für Sie. 1

Aber mein Vetter Mondigo? fragt Brouillard weiter.

Er iſt zu ſeiner krankgewordenen Frau heim⸗ gekehrt.