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verbirgt ſein Geſicht in ſeiner Hand und Mondigo wendet ſich ab, abermals ſeine Stirne kratzend. Hie⸗ ronymus jedoch geht auf ſeine Brüder zu, drückt ſie in die Arme und ſpricht:„Alles iſt vergeſſen! Brü⸗ der ſollen einträchtig ſein. Niclas, ich nehme die Mitgift an, welche Du meiner Tochter zudenkſt, und dieſer brave Junge muß ſie wohl auch annehmen. Du, Euſtach, beſuch' uns zuweilen, das wird Dich von Deinem ehelichen Kummer zerſtreuen. Suchet glücklich in der Stadt zu ſein; ich kehre in mein Dorf zurück, ſobald der Bund dieſer beiden Kinder niet⸗ und nagelfeſt iſt.“
„Und wenn Sie erlauben, Vater Hieronymus,“ ſagte der alte Savenay,„ſo lebe ich bei Ihnen.. ich brauche nicht mehr Commis in Paris zu ſein⸗ aber ich brauche Freunde, in deren Nähe ich meine Laufbahn ſanft beſchließen kann.“
„Topp, Papa Savenay!“ antwortet Hierony⸗ mus,„wir werden miteinander von meiner Roſa⸗ Maria reden und Sommers wird das junge Pär⸗ chen wie auch mein Neffe Friedrich ſich bei uns unterhalten.“
„Und an mich denket Ihr gar nicht?“ ſagt Can⸗ drillon;„aber mehr als ein Mal ſollt Ihr mich in Avon ſehen, Herr Hieronymus. Einſtweilen lade ich mich als Zeuge zur Hochzeit dieſes hübſchen Kindes: auch ich will ihr mein Brautgeſchenk bringen aber jetzt adien, liebe Leute da ſind arme Eltern, welche der Einſamkeit bedürfen, wir müſſen ihren Schmerz achten.“


