„O, den nehme ich auf mich,“ ſagt Friedrich, „ich werde meinen Oheim Mondigo rächen.“
Der Schriftſteller drückt ihm die Hand und ruft aus:„Sehr gut, Friedrich, ſehr gut. gib dieſem Verbrecher einen tüchtigen Degenſtoß und hernach werde ich ſehen, ob ich meiner Gattin, welche viel⸗ leicht wie Julian verführt wurde, verzeihen ſoll.“
„Was meinen alten Freund Savenay betrifft,“ fährt Herr Candrillon fort⸗ ſo.
Der Banguier läßt ihn nicht ausreden, ſondern fällt ein:„So werde ich morgen gleich demſelben die 60,000 Franken, welche in ſeiner Brieftaſche wa⸗ ren, zurückſtellen, und 25,000 meiner Nichte als Mit⸗ gift anbieten.“
„O, ich danke Ihnen⸗ mein Herr,“ ſagte Leopold, eine Hand von Roſa⸗Maria faſſend⸗„aber das Fräu⸗ lein bedarf keiner Mitgift. Mein Vater weiß, daß ich eine Frau gefunden habe, deren Tugenden mein Glück machen werden, und das ſagte er, ſei mehr werth als Geld.“
Hieronymus drückt Leopolds Hand mit vollem Gefühl, aber mit demüthiger Miene fährt St. Go⸗
pibert fort:„Wenn mein Bruder Hieronymus meine
Gabe zurückweist, ſo muß ich glauben, daß er mir immer noch zürnt, daß er mir die Namensverände⸗ rung nicht vergeben hat, und doch iſt er hinlänglich gerächt, denn⸗ wie er eben ſagte, der Name Gogo iſt makellos geblieben, während die von uns ange⸗ nommenen
Der Banguier vollendet ſeinen Satz nicht: er


