Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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Wohlan! Es iſt einer Ihrer theuren Freunde: Herr Derneſty.

Beim Namen Derneſty fährt Mondigo, der bis jetzt in andere Gedanken verloren ſchien, von ſeinem Stuhle auf, ſtürzt mitten in den Salon und ruft aus:Ha! ja, mein Herr! dieſer liederliche Bube iſt zu Allem fähig; er iſt ein Ehrloſer, ein Nieder⸗ trächtiger! Wiſſen Sie, was er an mir gethan hat? O, ich muß euch das ſagen, unter uns kann ich es geſtehen ſtellen Sie ſich vor, ich war heute ausgegangen, um einem Theaterdirektor fünf Akte vorzuleſen; vermeinend, lange aufgehalten zu wer⸗ den, hatte ich zu meiner Gattin. treuloſe Clemen⸗ tine!.. geſagt:Derneſty ſoll Sie zum Eſſen bei meinem Bruder abholen; wartet nicht auf mich, ge⸗ het mit einander, ich werde allein hinkommen. Und ich war weggegangen mit meinem Drama, aber ein Zufall, ein ſehr unglücklicher Zufall für mich will, daß der Direktor mich heute nicht, wie es abgemacht war, anhören kann. Es war noch zu früh, hieher zu gehen; ich ſage bei mir:Tragen wir unſer Drama nach Hauſe. Ich komme heim.. ich hatte meinen zweiten Schlüſſel bei mir der Por⸗ tier ruft mir zu: Ihre Hausjungfer iſt zu den Affen im Pflanzengarten gegangen, aber Madame befindet ſich oben. Sehr gut; ich gehe hinauf. Ich öffne, um Clementinen keine Mühe zu machenz ich dringe bis in ihr Zimmer... und finde meine Gattin und dieſen Halbmenſchen von Derneſty v Abſcheu und Grauſen!. die Engländer nennen es eine verbre⸗