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von dem er nur den Lauf ſehen läßt. So zeigt er ihn der Geſellſchaft mit den Worten:„Das Piſtol war an ſeinem Platz: hier iſt es; es iſt demjenigen, welches von dem Fräulein gefunden wurde, nicht gleich. Dieſes liebenswürdige Kind iſt demnach voll⸗ kommen gerechtfertigt.. zudem wird wohl Niemand hier glauben, daß es je hätte den Einfall haben können, ſich fremdes Gut zuzueignen.“
Frau St. Godivert, welche ſich nicht getäuſcht zu haben glaubt, will das von Candrillon gehaltene Piſtol unterſuchenz ſie tritt zu ihm und ſagt:„Aber vor Allem, mein Herr, muß ich ſelbſt ſehen...
Herr Candrillon läßt ſie nicht ausſprechen; er faßt ſie am Arm, vrückt denſelben kräftig und raunt ihr in's Ohr:„Sie wollen alſo der ganzen Welt die Entehrung Ihres Sohnes offenbaren?“
Die dicke Frau iſt zerknirſcht; ſie wird blaß, grün und ſchlägt die Blicke zu Boden.
Herr Candrillon fährt alsbald fort:„Herr St. Go⸗ dibert, Sie haben noch einige Familienangelegen⸗ heiten, einige Rechnungen mit Ihrem Herrn Bruder, ſeiner lieben Tochter und meinem alten Freunde ab⸗ zumachen, das aber würde die Geſellſchaft, welche ſich ohnehin zu Tiſch ſetzen will, nicht ergötzen: er⸗ ſuchen Sie Jemand, daß er Ihre Stelle an der Ta⸗
fel vertrete.“ „Ach ja, ja,“ ſtammelt der Banquier, welchen
die plötzliche Riedergeſchlagenheit ſeiner Frau vor Entſetzen ſtarr gemacht hat.„Wohlan, mein Vetter Paul de Kock. LXXIS. 5


