Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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Ich werde Ihnen vabei behülflich ſein, ſagte Herr Candrillon,denn mir ſchwanet es, daß alles Das auf die Spur führen müſſe von...

Herr Candrillon hält inne, als fürchte er, zu viel geſagt zu haben; aber ſchnell zieht er Friedrich am Arm mit ſich fort⸗ indem er ſagt:Kommen Sie, junger Mann, das Alles muß ſich aufklären.

Indeß beharren Hieronymus, der alte Savenay und Roſa⸗Maria fortwährend in ihrem Stillſchweigen; aber ſie werfen auf Herrn und Frau St. Godibert Blicke, worin ſich eher Mitleiden als Zorn malen.

Der Banquier weiß nicht recht, was er von dem durch ſeine Frau herbeigeführten Incidenzpunkt den⸗ ken ſoll; dieſe, immer noch entzückt über ihre Hand⸗ lung, weil ſie ihre Nichie vor der ganzen Geſellſchaft damit zu ernicdrigen hofft, geht von Einem zum Andern, in der Hoffnung, daß man ihr über ihren Scharfſinn Artigkeiten ſagen werde; aber ſtatt deſſen iſt offenvar Jedes verlegen und genirt, kurz, es herrſcht in dem Salon eine Art geheimnißvollen Schweigens⸗ das der Vorläufer eines großen Ereigniſſes zu ſein

ſcheint. So verfließen einige ſterbenslange Minuten, wäh⸗ rend welchen Franz meldet, daß aufgetragen ſei. Vor der Rückkehr Friedrichs und Candrillons mochte aber Niemand den Salon verlaſſen. Endlich erſcheinen ſie wieder: der Erſtere mit blaſſem und veſtürzten Geſicht⸗ der Zweite hält mit einem ihm ungewöhnlichen Ausdruck von Strenge in ſeinen Zügen in einer ſeiner Hände ein Piftölchen⸗