Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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welche Sie ſo ſtolz ſind, wegführen, machen Sie ihr doch wenigſtens ein Compliment über ihr Zartgefühl. Ich war eben auf ihrem Zimmer oben, um mich zu verſichern, ob Mademviſelle nicht vielleicht zufällig Gegenſtände mit ſich nehmen wollte, welche nicht ihr gehören; meine Sorgfalt hat ſich gerechtfertigt... ſehen Sie hier meinen Fund unter den Effekten Ihrer Tochter!... Ei, ei! ich vermag doch kaum zu glauben, daß ſie ſich in dem Grade täuſchen konnte, um zu wähnen, dieſes da gehöre ihr.

Dabei zieht Angelika aus ihrer Taſche und zeigt der ganzen Geſellſchaft das kleine Piſtol, welches Roſa⸗Maria in dem Wald von Fontainebleau gefun⸗ den hat.

Ein Piſtol! murmelt Alles mit Erſtaunen.

Blitz und Schlag! Madame, Ihre Vorausſetzung iſt infam! ruft Hieronymus, indem er niederſchmet⸗ ternde Blicke auf ſeine Schwägerin wirft;ſich zu glauben erfrechen, daß dieſes Piſtol von meiner Toch⸗ ter geſtohlen worden ſei!... Sie beſaß dieſe Waffe, ehe ſie nach Paris kam; fragen Sie dieſen guten Greis, wo ſie dieſelbe gefunden hat, er wird es Ihnen ſagen, ja er: nämlich im Walde von Fontainebleau, wo ſie Zeuge des an ihm begangenen Raubes war. Dieß Piſtol ſiel aus der Taſche eines der beiden Elen⸗ den, welche ihn plünderten.

Ja, ja, das iſt die Wahrheit! verſichert der Vater Savenay.

Ich weiß nicht, ob Mademviſelle ein Piſtol in einem Walde gefunden hat, höhnt Frau St. Godi⸗