Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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Herr Candrillon hat ſich dem Vater Savenay genä⸗ hert; er faßt ſeine Hand, lobt ihn laut über Das, was er gethan/ macht ſich verbindlich, ihm eine Stelle anzuſchaffen und klopft Hieronymus auf den Bauch, indem er ausruft:Sie ſind ein Vater nach meinem Sinn! Ich war nie ſo geſchickt, Kinder zu machen, aber, Donnerwetter! wenn ich welche gehabt hätte, ſo hätte man ſie nicht mißhandeln dürfen!

Während dieſer ganzen Zeit ſcheint Mondigo Allem, was vorgeht, völlig fremd und verläßt die Ecke nicht, wo er ſich hingeſetzt hat. Herr Roquet thut Nichts als ſeine Brille abnehmen und aufſetzen und blickt Jedermann an, als ob er erfahren wollte, ob er nach alle Dem noch hoffe dürfe, die Braut zu bekommen.

Der Vetter Brouillard, welcher allein den raſchen Weggang Angelika's bemerkt hat, iſt ſehr ungeduldig, ſie zurückkommen zu ſehen, weil er irgend eine neue Scene erwartet.

Inzwiſchen hat Hieronymus bereits den Arm ſei⸗ ner Tochter ergriffen und geht mit ihr auf die Thüre zu, indem er ſagt:Komm⸗ mein Kind, kommen Sie, mein Schwiegerſohn und Sie, alter Freund! Jetzt, da meine Roſa⸗Maria nicht mehr wegen Lie⸗ besintriguen angeklagt werden kann, wollen wir der Geſellſchaft Lebewohl ſagen und uns zurückziehen.

Aber in dem Augenblick, wo dieſe vier Perſonen den Salon verlaſſen, kehrt Madame St. Godibert dahin zurück, hält ſie an und ſchreit:Sachte, ſachte, Herr Hieronymus! Bevor Sie Ihre Tochter, auf