Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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iſt, für welche ich Wn Vetier Brouillard Rechenſchaft verlangen werde.

Hier ſucht ſich 6. Fuchsnaſe unſichtbar zu machen, indem ſie ſich bückt und thut, als ob ſie ihr Nastuch hätte fallen laſſen.

Nun, hatte dieſer gute Vater Savenay hier Un⸗ recht, die rechtſchaffene Liebe dieſer Kinder zu ſchützen? Hatte er Unrecht, dieſe arme Kleine zu tröſten, welche hier ihre Zeit mit Weinen verbrachte? Hatte er end⸗ lich Unrecht, von Dem mich zu benachrichtigen, was ohne meine Erlauhniß angezettelt wurde.. mir zu ſagen, daß mein armes Kind unglücklich ſei?

Herr St. Godibert iſt verlegen, er weiß nicht mehr, was er ſagen ſoll. Er war nicht darauf ge⸗ faßt, den Vater Savenay und dieſen jungen Mann, der Roſa⸗Maria liebt, ankommen zu ſehen; aber Angelika iſt außer ſich vor Zornz ſie zerreißt die Spitzen an ihren Aermeln und ſchreit:Was ſoll alles Das bedeuten? Sich erlauben, uns zwei Män⸗ ner zuzuführen. dieß iſt unſchicklich!... Es war alſo ein verabredeter Streich. ein vorbereiteter Scandal!

Dann verläßt das dicke Weib, als ſei ihr ein plötzlicher Gedanke durch den Kopf geſchoſſen, ſchnell den Salon, indem ſie murmelt:O, wir wollen ſe⸗ hen, das wird man mir nicht widerlegen!

Inzwiſchen hat Friedrich ſeinen Onkel geküßt und ſeiner Nichte Glück gewünſcht. Er drückt Leopolds Hand und dieſer blickt mit Liebe und Stolz die⸗ jenige an, deren Herz zu beſitzen ihn hoch erhebt.