Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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geireten war, wo ſeine unerwartete Gegenwart all⸗ gemeines Staunen erregt.

Die Fremden betrachten den Landwirth mit Ueber⸗ raſchung, die St. Godiberts mit ſtarrem Entſetzen; Roſa eilt, ſich in Hieronymus Arme zu werfen, in⸗ dem ſie ausruft:„Ach, mein Vater, welches Glück! Ich wußte wohl, daß Sie mich nicht verlaſſen wür⸗ den!“

Hieronymus, welcher durch den Saal gelaufen iſt, ohne ſich im Mindeſten um die anweſenden Per⸗ ſonen zu tümmern, weil er nur an ſeine Tochter denkt, drückt Roſa in ſeine Arme, bedeckt ſie mit Küſſen und ruft aus:„Ich Dich verlaſſen! meine Tochter... mein Kind... mein Alles! Welcher An⸗ dere denn als ich ſoll ſich mit Deinem Glücke be⸗ ſchäftigen?... Ach, weine nicht, meine arme Kleine, weine nicht! Dein Vater wird Dich nicht mehr ver⸗ laſſen, gewiß nicht, denn er ſieht wohl, daß alle dieſe Leute Dich nicht lieben können wie er.“

„Ei, das iſt ja der liebe Vetter Hieronymus Gogo!“ ſagte Herr Brouillard, das letzte Wort ſtark betonend.

„Ja, Vetter, wie Sie ſagen: es iſt Hieronymus Gogo, der Bruder des Herrn Godſched... Godbert . Godibert, Montrigo... Mo. nigeaud oder wie Teufels es heißt, kurz, von meinen Brüdern, welche hier ſind und es für paſſend gehalten haben, den Namen ihres Vaters aufzugeben; wer weiß, ob ſie nicht gute Gründe gehabt haben? Ich habe den Namen Gogo rein und makellos erhalten;

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