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meiner Anſicht haben Sie nicht das Recht, ihr eine Heirath aufzunöthigen.“
„Was ſoll das heißen, mein Herr Neffe? Ich finde es ſehr dreiſt, daß Sie ſich in Etwas miſchen, was Sie Nichts angeht!“ ſagte Herr St. Godibert zornſchnaubend.
„Roſa⸗Maria iſt meine Couſine, Herr Oheim⸗ und ich habe ein Recht, ſie zu beſchützen.“
„Was iſt das? was gibt es hier?“ ſagte Herr Brouillard vortretend.„Ich bin ja auch ein Vetter der Kleinen und kann Anſpruch darauf machen, daß man mich um Rath fragt!“
„Wohlan, mein Vetter,“ ſagte Angelika, indem ſie Brouillard anmuthig zulächelte,„finden Sie nicht auch, daß dieſe Verbindung äußerſt vortheilhaft für unſere Nichte iſt?“
Bevor ſich Herr Brouillard zu einer Antwort ent⸗ ſchloſſen, erhebt ſich die wieder zu einiger Kraft ge⸗ kommene Roſa⸗Maria und ſpricht mit angegriffener Stimme:„Ich hänge nur von meinem Vater ab; ihm allein kann und ſoll ich gehorchen!“
„Mademoiſelle, wir haben ſeine Einwilligung!“ antwortet St. Godibert.
Roſa⸗Maria fühlt ſich abermals ſchwach und iſt im Begriff, in einen Lehnſtuhl zurückzuſinken, als eine ihr wohlbekannte Stimme laut erwiedert:„Das iſt nicht wahr, Sie haben keine Antwort von ihm und zum Beweis komme ich ſelber, um eine ſolche zu geben!“
Es iſt Hieronymus Gogo, der raſch in den Saal
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