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„Ja, Mademviſelle, dieſen ehrenwerthen Mann, der Morgens in Ihr Zimmer hinaufſtieg, um Ihnen Liebesbriefe von Ihrem Schatz zu bringen.. ſo Etwas gehörte vor den Aſſiſenhof. Ich habe ihn fortgejagt,
Mademviſelle, er wird mein Haus nicht wieder be⸗
treten und Ihnen zur Rebellion gegen Ihre Ver⸗ wandten nicht mehr den Kopf halten.“
„Ach, mein Herr, das iſt ja ſchrecklich! der Vater
Savenay, der ſo gut gegen mich war. es fiel ihm
nicht ein, etwas Unrechtes zu thun, da er mich zu
tröſten kam.“
„Sie zu tröſten, weil man Ihnen eine vorzüg⸗ liche Heirath anträgt... Mademoiſelle, Sie machen mir übelz übrigens ſoll Ihr Vater Alles erfahren, er wird unſer Betragen billigen.“
„Ich bitte flehentlich, laſſen Sie mich zu ihm zu⸗
rückkehren.“
„Still geſchwiegen! Wir wollen zwar, aus Achtung gegen uns ſelbſt, Ihre Fehltritte vor dieſem empfind⸗ ſamen Herrn Roquet verbergen, aber merken Sie wohl: fortan betrachten Sie ihn als Ihren zukünfti⸗
gen Gatten. Indeß werden wir bis nach vollzogener
Heirath Sie auf eine Art bewachen, daß Sie keine Streiche mehr machen können.“
Roſa⸗Maria will antworten; man hört ſie nicht mehr an und bedeutet ihr, in das Stübchen zu ge⸗ hen, wo ſie arbeitet und wo man ſie allein läßt. Das arme Kind weint: bitter bereut ſie, ihren alten
Freund nm ſeine Stelle gebracht zu habenz; ſie fleht den. Himmel um Beiſtund an und würde ſich der Ver⸗
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