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Roquet entſchließt ſich dazu, indem er alle Vor⸗ ſichtsmaßregeln ergreift, daß ſeine Brille nicht herab⸗ falle, und entfernt ſich mit triumphirender Miene.
Nachdem die ganze Geſellſchaft weggegangen iſt⸗ ſagt Herr St. Godibert mit nicht mehr liebenswür⸗ digem Geſicht zu ſeiner Nichte:„Mademviſelle, Herr Roquet hat uns um Ihre Hand gebeten; ich werde die Einwilligung Ihres Vaters einholen, der gewiß damit zufrieden iſt. Betrachten Sie alſo von heute an dieſen Herrn als Ihren künftigen Gatten.“
„Aber, mein Oheim, ich liebe Herrn Roquet ganz und gar nicht.“
„Schweigen Sie,“ ſagt Angelika;„Sie ſind eine kleine Thörin, aber Sie werden Herrn Roquet hei⸗ rathen.“
Damit geht das Paar in ſeine Gemächer zurück, ohne Roſa⸗Maria weiter anhören zu wollen.
Während dieſe in ihre Stube hinaufgeht, weint und ſeufzt ſie:„O, mein Gott! Herrn Roquet hei⸗ rathen, das wäre entſetzlich.. aber glücklicher Weiſe wird mich mein alter Freund beſchützen und mir aus der Noth helfen. Er wird es ihm, er wird es Allen, die ich liebe, ſagen, und man wird mir zu Hülfe kommen. O, ich will nicht Madame Roguet werden.“


