Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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Herr Roquet beginnt zu bemerken, daß das junge Mädchen nicht ſo entzückt iſt, als er anfänglich ge⸗ glaubt hatte. Nach weiteren vergeblichen Verſuchen, Roſa's Widerſtand zu beſiegen, ſieht der Brautwerber auf, geht zu Angelika und ſagt ganz beſtürzt zu ihr: „Ihre Nichte ſchlägt mich aus... ſie will mich nicht heirathen!“

„Sie ſchlägt Sie aus? Ha, das iſt ein wenig ſtark!“ grollt Madame St. Godibert, indem ſie dem jungen Mädchen einen zürnenden Blick zuwirft.

„Auch ich finde es ſehr außerordentlich; aber es iſt ſo.“

„Nein doch: es iſt unmöglich! Uebrigens haben wir erklärt, daß dieſe Heirath uns zuſage, und ich wiederhole, daß ſie ſtattfinden muß. Braucht man denn dieſe jungen Mädchen um Rath zu fragen?“

„Was gibt es denn?“ fragt St. Govibert, zu ſeiner Frau tretend.

„Nichts, als daß der Backfiſch Roſa⸗Maria Herrn Roquct zu erklären wagie, ſie bedanke ſich und wolle ihn nicht.“

Herr St. Godibert ſchneuzt ſich entrüſtet und ſchreit: „So, das hat ſie geſagt, während ſie vor Freude an die Decke ſpringen und vor Jubel toll werden ſollte? Doch laſſen Sie ſich darüber keine grauen Haare

wachſen, mein lieber Roquet. Sie wiſſen, wir ſind die Herren: gleich morgen ſchreibe ich an ihren Vater.

ich verſpreche Ihnen ſeine Einwilligung.. dieſe Hei⸗ rath wird ſich machen, ſie iſt unwiderruflich beſtimmt und was die Kleine betrifft, ſo ſchwatzt ſie heute