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Roſa⸗Maria iſt nicht im Stande zu antwortenz ſie traut ihren Ohren nicht, ſie glaubt zu träumen und iſt ſo ſehr von dem Gehörten angegriffen, daß ihr das Wort im Munde ſiockt.
Herr Roquet, der ihre Verwirrung bemerkt, legt ſie zu ſeinen Gunſten aus und ſagk, ihre Hand faſſend:„Wie ſehr rührt mich Ihre Bewegung, v, liebenswürdiges Mädchen, wie ſehr erhöht ſie mein Glück! Welche ſüße Vereinigung werden wir bilden! wie fügt ſich Alles ſo ſchön zuſammen! wie werde ich. rutſch, ſchon wieder auf dem Boden. dieſes Exemplar behalte ich nicht.“
Aber während Herr Roquet ſeine Brille aufhebt, antwortet Roſa⸗Maria, die ſich von ihrem erſten Staunen ein wenig gefaßt hat, mit ſehr artigem, aber entſchloſſenen Tone:„Mein Herr, Ihr freund⸗ liches Anerbieten kann mich nur ehren, die Güte, womit Sie auf ein armes Mädchen Ihre Blicke wen⸗ den, nur rühren, aber ich danke Ihnen ich kann nicht einwilligen ich denke an keine Heirath.“
„Sie können nicht einwilligen?“ ruft Roquet aus; „aber, ſchöne Roſa, Sie ſind zu beſcheiden. da es eine abgemachte, mit Ihren Verwandten feſtgeſetzte Sache iſt, ſo werde ich Ihr Gatte ſein, um ſo mehr... ah,jetzt hält ſie, glaube ich. um ſo mehr, als mein Ver⸗ mögen zureicht und ich Sie ohne Mitgift nehme ich habe meine Häckchen hinter den Ohren. ich nehme Sie!“
„Mein Herr, ich wiederhole Ihnen, daß ich mich bedanke, mich ſehr geehrt fühle, aber nicht Ihre Frau ſein werde.“


