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ihres Kleides lobte, und bekümmerte ſich keineswegs um ihre Nichte.
Inzwiſchen, da St. Godibert für einen Augenblick hinausgegangen war, näherte ſich Candrillon den jungen Männern mit der Aufforderung:„Auf, meine Herren, zu einer Parthie Ecarté, ich kenne ſonſt kein Spielz ich habe fünfzehn Napoleons zu verlieren: wer iſt mein Mann?“
„Ich ſpiele mit Ihnen,“ ſagt Derneſty.
„Und ich,“ ſagt Julian,„wette für Dich.“
Die drei Männer gehen an einen Spieltiſch. Can⸗ drillon und Derneſty beginnen die Parthie und Julian, der auf ſeinen Freund hält, ſetzt ſich an ſeine Seite.
Schon hat Candrillon drei Napoleons verloren, als St. Godibert mit Vater Savenay in den Salon zurückkehrt. Die beiden jungen Männer fahren zu⸗ ſammen; der dicke Capitaliſt ruft aus:„Ei, da iſt ja mein alter Freund; kommen Sie doch, alter Papa geht's immer gut mit der Geſundheit?.. Er hat ein prächtiges Ausſehen.“
Der eintretende Greis empfiehlt ſich der ganzen Geſellſchaft. Erſtaunen und Freude malen ſich auf ſeinem Angeſicht, als er Roſa⸗Maria gewahr wird, die ihm hold zulächelt.
„Ah⸗ ah, alter Kamerad,“ fährt Candrillon fort, „es ſcheint, wir kennen das hübſche Nichtchen unſeres Freundes?“
„Ja, ich habe die Ehre, Herr Candrillon. es iſt ein herrliches Geſchöpf und ich bin doppelt glück⸗ lich, da ich ſie hier ſehe.“


