Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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Roquet entfernt ſich voll Entzücken.

Er iſt recht artig, ſagte Angelika, durch das von des künftigen Neffen gewonnen,und man muß geſtehen, daß die Kleine mehr Glück hat als Ver.. dienſt.

Je nun, ſagt St. Godibert,ſobald es Herrn Roquet recht iſt, kann es mir zwei Mal recht ſein: meine Nichte iſt dann vorzüglich untergebracht, es koſtet mich Nichts und doch wird man immer ſagen, daß ſie es uns verdanke. Da fällt mir ein, wir haben heute Geſellſchaft.. Roſa⸗Maria wird heute mit uns ſpeiſen.

O, da ſie Madame Roquet werden ſoll, ſo ſehe ich nichts Unpaſſendes mehr darin.

Roſa⸗Maria iſt ſehr überrafcht, wie ſie ſieht, daß ihre Tante nach der Zurückkehr ſie mit einem beinahe liebenswürdigen Lächeln anſieht und weit ſanfter an⸗ ſpricht als gewöhnlich. Eine Weile darauf, als ſie ihr Etwas zeigen wollte, nannte die ſtolze Angelika ſie ſtattMademviſelle ſogar ,meine Nichte, was ihr noch nie begegnet war.

Dankbar nimmt das arme Mädchen dieſe Zeichen von Güte an, aber ihr Erſtaunen wächst noch, als Madame St. Godibert ihr ſagt:Wir haben heute zwar einige Perſonen bei Tiſch, aber Sie ſpeiſen mit uns. Ziehen Sie ſich ein wenig an und kommen Sie dann gleich herab.

Roſa⸗Maria gehorcht ihrer Tante und beſinnt ſich, woher ſolche Veränderung in dem Betragen gegen ſie ſtammen könne; da ſie aber ein gutes, gefühl⸗