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ken Rente, rund und ſicher, und ein ſchönes Mobiliar ich habe unendlich viel Linnenzeug... bis daher hatte ich nie an's Heirathen gedacht, obgleich es mir gewiß, wenn ich gewollt hätte, das können Sie den⸗ ken, nicht an Gelegenheiten gefehlt hätte.. weil ein Mann, der ſiebentauſend Franken Rente Einkommen hat und nicht unangenehm von Perſon iſt... ich ſage das nicht zum Eigenlobe, aber.. kurz, man kennt ſich und es iſt nicht verboten. ich bin gewiß, daß Sie meiner Anſicht ſind..
„Ich verſtehe,“ antwortet Herr St. Godibert, der noch nicht ahnt, wo Herr Roquet hinaus will.
Angelika dagegen antwortet ungeduldig:„So kommen Sie doch zum Zwech Herr Roquet.“
„Ich komme, ſchöne Dame... folglich bin ich eine ſehr annehmbare Partie nach Vermögen und Leibesbeſchaffenheit und Alter... ich gebe zu, daß ich nicht mehr in der erſten Jugend ſtehe, aber im⸗ merhin in einem gefälligen Alter.. wohlan: ich komme heute, das Alles Ihrer hübſchen Nichte zu Füßen zu legen und bei Ihnen um die Hand Fräulein Roſa⸗Maria anzuhalten.“
Die beiden Ehegatten ſcheinen vom Schlage ge⸗ rührt; ſie ſchauen Roquet, ſie ſchauen ſich ſelber an; am Ende ſagt Herr St. Godibert:„Um die Hand der Kleinen. wie, Herr Roquet, Sie reden im Ernſte? Es iſt kein Scherz? Sie wollen Roſa⸗Maria heirathen?“
„Ich wünſche es ſehr ernſthaft, ich wünſche es ſogar leidenſchaftlich.“


