Teil eines Werkes 
6. Th. (1845)
Entstehung
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dieſelbe mit einem anmuthigen Lächeln; ſie ſetzt ſich mit einem Eifer ohne Gleichen an ihr Geſchäft und arbeitet noch beſſer als gewöhnlich.

Nun erſcheint an demſelben Tage um vier Uhr Herr Roquet, ganz ſchwarz und mit äußerſter Sorg⸗ falt gekleidet, mit einer neuen Brille verſehen, bei dem Banguier, und ſagt der Mamſell Fifine, daß er Herrn und Frau St. Godibert zugleich ſprechen möchte.

Das trifft ſich gut, antwortet die Kammerjung⸗ ſer,der Herr iſt eben von ſeinem Bureau hinauf⸗ gegangen und mit Madame im Salon.

Dann melden Sie mich, ſagte Roquet mit ei⸗ ner Wichtigkeit, worüber Mamſell Fifine lachen muß.

Das Paar St. Godibert heißt die Kammerjung⸗ fer den Herrn Roquet einführen und dieſer ſtellt ſich den Beiden mit einem Ernſt, einer wichtigen Miene vor, wodurch ſein Beſuch einen ſehr importanten An⸗ ſtrich gewinnt.

Guten Tag, mein lieber Herr Roquet, ſagt der Banquier;Sie wünſchen mich und meine Ge⸗ mahlin zu ſprechen.. wir ſind immer erfreut, Sie zu ſehen aber hätten Sie vielleicht heute uns etwas Beſonderes mitzutheilen?

Herr Roquet, der ſich auf ſeine Rede vorbereitet hat, ſchluckt ſeinen Speichel hinab und beginnt:

Mein Herr und Madame! Ich werde mit der Frei⸗

heit eines freien Mannes auf meinen Zweck hin⸗ ſteuern hm! hm! Ich bin Junggeſelle, anders ausgedrückt: Cölebatär; ich habe ſiebentauſend Fran⸗